Talenteförderungen - Akademien
wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes des ÖFB

Gstrein Chiara (Nationales Zentrum für Frauenfussball St. Pölten) und Plattner Simon (AKA Tirol U15) wandeln auf den Spuren von Schöpf Alessandro und Kuen Andreas. 

Die Akademien sind jene Kaderschmieden für österreichische Nachwuchstalente, die am Anschluss an die erste Ausbildungsetappe (Landesverbands-Ausbildungszentrum) von den Bundesliga-Vereinen bzw. Landesverbänden auf die Herausforderung des Spitzenfußballs vorbereitet werden.

Die Akademien haben die Aufgabe

  • die besten Nachwuchstalente in diese Zentren zu holen,
  • diese besten Nachwuchsspieler nach einem vom ÖFB vorgegebenen Ausbildungsprogramm zu schulen,
  • die notwendigen Strukturen im organisatorischen und administrativen Bereich zu schaffen und für einen sozialen und persönlichkeitsbildenden Rahmen zu sorgen,
  • die Infrastrukturen aufzubauen und zu verbessern und
  • den Talenten Voraussetzungen zu schaffen, dass sie sich auf sportlichem und beruflichem Gebiet optimal entwickeln bzw. zu einer Persönlichkeit reifen können.

    DIE ÖFB JUGENDLIGA - U15
    Der sogenannte "Hoffnungsbewerb" ist für eine Vielzahl von LAZ-Spielern die erste Möglichkeit sich überregional zu bewähren. In weiterer Folge dient der Bewerb dazu sich zu konsolidieren und sich für die U16 zu empfehlen.

    DIE ÖFB JUGENDLIGA - U16
    Bewerbsgedanke des "Paradebewerbs" ist der österreichweite Leistungsvergleich der talentiertesten U16-Spieler. An die Nationalspieler soll in diesem Bewerb die nötige Forderung gestellt werden, um im darauf folgenden Jahr im UEFA-U17-Bewerb bestehen zu können.

    DIE ÖFB JUGENDLIGA - U18
    Bewerbsgedanke ist die Vorbereitung der U18-Spieler für den Sprung in die Bundesliga. Der harte wöchentliche Test in diesem "Übergangsbewerb" soll zusammen mit gezielter Trainingsarbeit die Voraussetzungen für den Einsatz in den Kampfmannschaften schaffen.

    SPIELMODUS
    Die Vereine spielen im U15-, U16- und U18-Bewerb der ÖFB Jugendliga im Meisterschaftssystem (Hin- und Rückspiel) gegeneinander. Der Sieger der ÖFB Jugendliga ist zugleich Österreichischer U15-, U16- bzw. U18-Meister.

    NATIONALES ZENTRUM FÜR FRAUENFUSSBALL - St. Pölten

    Das Nationale Zentrum für Frauenfußball wurde geschaffen, um die Förderung des Spitzenfrauenfußballs zu forcieren und in Zukunft international konkurrenzfähige Frauen-Nationalteams zu stellen. Dabei werden Spielerinnen im Alter von 14 – 19 Jahren in das Nationale Zentrum aufgenommen. Parallel dazu kann eine Schulausbildung absolviert werden, wobei Schul- und Trainingszeiten aufeinander abgestimmt sind.

    Das Nationale Zentrum für Frauenfußball versteht sich als Ausbildungszentrum des ÖFB in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und der Bundesliga. Der neue elitäre Ausbildungsweg für Mädchen bzw. Frauen soll den Österreichischen Frauenfußball international konkurrenzfähig machen und zu einer weiter steigenden Begeisterung führen. Den Österreichischen Frauennationalteams wird dadurch ein qualitativer Unterbau bei der Heranbildung von Spitzenfußballerinnen geboten.

    Die Finanzierung des Projektes Nationales Zentrum für Frauenfußball ist durch die Unterstützung des ÖFB, seiner Sponsoren, der UEFA, durch die Förderung des Sportministeriums, des Landes Niederösterreich, den Niederösterreichischen Fußballverband sowie aller anderen Fußballlandesverbände und der Österreichischen Bundesliga möglich.

    Kultur

    Das duale Ausbildungssystem Schule und Leistungssport versucht nicht nur Spielerinnen sondern auch Persönlichkeiten zu entwickeln. Dies geschieht auch durch enge Kommunikation mit den Eltern, Lehrern und Erziehern.

    Der tägliche Umgang mit Mitspielerinnen, Lehrern und Trainern soll von Respekt und Achtung geprägt sein.

    Des weiteren sollen Einsatz, Wille, Bescheidenheit und Teamgeist zu Werten und Charakterzügen der Mädchen werden – vorgelebt durch Trainer und Betreuer des Nationalen Zentrums für Frauenfußball.

erstellt am 22.11.2017